Tränen fließen beim Abschied von acht Jugendlichen von ihren amerikanischen Gastfamilien. Auf dem Flughafen in Boston gibt es nach knapp drei mit Erlebnissen und Begegnungen gespickten Wochen bewegende Szenen.

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Zusammen mit ihrer Betreuerin Viola Hümmer hatten die jungen Frauen und Männer aus dem Landkreis Neustadt und der Stadt Weiden im Rahmen des internationalen Austauschprogramms des Neustädter Vereins "Operation Friendship Bayern e.V." (OF) in Palmer, Bundesstaat Massachusetts, unvergessliche Tage erlebt. Untergebracht waren sie in amerikanischen Gastfamilien. Einige der gastgebenden jungen Amerikaner waren bereits im vergangenen Jahr im Landkreis Neustadt zu Besuch. Und so war die Wiedersehensfreude riesig.

Gleich am Begrüßungsabend stand eine der zahlreichen typischen amerikanischen Poolpartys auf dem Programm. Am nächsten Tag ging es dann schon in die Hauptstadt Boston. Besucht wurden dabei das State House, Boston Common und die historische Markthalle Quincey Market. Weiterhin lernten die Kids die Stadt in einer Stadtrallye näher kennen.

Höhepunkt war sicherlich der zweitägige Aufenthalt im Big Apple – in New York City. Die Gruppe besuchte weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie das Empire State Building und dem Times Square. Besonders beeindruckend aber war die Gedenkstätte "Ground Zero". Auch der Besuch von Madame Tussaud bleibt unvergesslich.

Bei den Freizeitaktivitäten standen der Besuch des Vergnügungsparks Six Flags, und der Purgatory Chasm, zu vergleichen mit dem Felsenlabyrinth Wunsiedel, auf der Liste auf dem Programm. Aber auch die zahlreichen Lakedays mit dem Tubing fanden bei den Jugendlichen großen Anklang sowie der Besuch eines Autorennens und eines Baseballspiels.

Beim Letzteren durften sie sogar den „High-Five-Tunnel“ für die Heimmannschaft bilden, wofür sie extra die Vereinscapies geschenkt bekamen. In einem typischen amerikanischen Drive-In Kino sahen sie den neuesten Barbiefilm und auch der Besuch der weltberühmten Kerzenfabrik „Yankee-Candle“ fand großen Anklang.

Aber auch die schönste Zeit geht einmal zu Ende, und so hieß es nach 20 Tagen Abschied nehmen von lieb gewonnenen Menschen. Durch den Aufenthalt in Gastfamilien, den gemeinsamen Aktionen und den Familienwochenenden schlossen die Jugendlichen viele innige Freundschaften. Und so hoffen viele von ihnen auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr in Neustadt.

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